Presse

Spendensammlung am Tag der Offenen Tür bei Fa. Grießhaber

Do, 26.09.2019

Beim diesjährigen Tag der Offenen Tür bei Grießhaber Glasduschen in Friedrichshafen gab es nicht nur jede Menge Informationen zum Thema Glas in Küche und Bad, sondern es wurden auch insgesamt 400 Euro Spendengelder zur Unterstützung der ambulanten Kinderhospizarbeit gesammelt.

Am 12. September besuchte uns Marco Grießhaber in Friedrichshafen und übergab diese Spende an Sybille Wölfle, die sich im Namen aller begleiteten Familien und für das gesamte AMALIE-Team ganz herzlich bedankte. Herr Grießhaber berichtete auch über weitere kreative Ideen seines Unternehmens zur Spendensammlung – und wir freuen uns besonders über die Unterstützung gerade der Menschen direkt aus unserer Region.

Sozialpreisverleihung an Kai Eichler am 24.05.2019 in der kleinen Philharmonie, Berlin

Do, 01.08.2019

Im Rahmen eines rauschenden Festes wurde unserem langjährigen AMALIE-Paten Kai Eichler am 24. Mai in der traditionsreichen Kultkneipe Die kleine Philharmonie in Berlin der Sozialpreis für gesellschaftliches Engagement 2019 unter dem Motto „Für ein soziales Miteinander und niemals Gegeneinander“ verliehen. AMALIE wurde an diesem Abend von Sabine Müllenberg vertreten, die so die Gelegenheit bekam, den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst weit über unsere Landkreise hinaus vorzustellen.

Kai Eichler startete im März 2019 in Immenstaad am Bodensee, um mit einem beeindruckenden Fußmarsch von rund 700 Kilometern in voller Feuerwehr-Ausrüstung auf die Schwierigkeiten seiner Kollegen von der Berliner Feuerwehr hinzuweisen und zugleich Spenden für AMALIE zu sammeln. Nach rund zwei Wochen wurde er bei seiner Ankunft in Berlin mit großer Begeisterung von den dortigen Berufskollegen empfangen.

Viele verschiedene Menschen, Vereine und Gruppen durften bei schönstem Frühsommerwetter gemeinsam einen bunten, lebendigen und fröhlichen Maiabend verbringen, miteinander ins Gespräch kommen und vor allem eines tun:

Kai Eichler für sein vielfältiges Engagement feiern.

Die Spendenbegeisterung für Kai Eichlers Projekte wirkte auch an diesem Abend ansteckend und es konnten über 1.800 Euro Spenden für AMALIE gesammelt werden. Herzlichen Dank an Kai Eichler und alle Beteiligten.

(Text: Sabine Müllenberg)

Familientag bei AMALIE

Di, 23.07.2019

Bericht einer beteiligten Mutter

Am Samstag, dem 25. Mai 2019 war es endlich soweit: der Kinderhospizdienst AMALIE veranstaltete wieder den sogenannten „Familientag“, bei dem alle Familien kostenlos zu einer immer wechselnden Veranstaltung eingeladen werden.

In diesem Jahr wurden die die begleiteten Familien, die teilnehmenden Kinder der Trauergruppen mit ihren Familien sowie alle Patinnen und Paten und die Koordinatoren von AMALIE bei anfangs gemäßigtem Wetter und leichtem Nieselregen auf dem Outdoor-Gelände der Firma Kompass in Neukirch in allerlei Outdoor-Aktivitäten durch das geschulte Personal eingewiesen. Die Kinder konnten unter Anleitung und Aufsicht Bogenschießen auf echte Zielscheiben erlernen, im Wald Baum-Klettern üben oder sich zeigen lassen, wie man mit einem Magnesiumstab Feuerfunken sprühen lässt. Auch eine Leinwand mit viel Farbe zum kreativen Malen stand zur Verfügung und ein sogenanntes Bauernminigolf konnte gespielt werden, bei dem weder Bälle noch Tore so richtig rund sind – rustikal eben. Zum Aufwärmen bei den frischen Temperaturen gab es im angrenzenden (Erlebnis-) Café Nuber mit seinem einmaligen Ambiente ebenfalls kostenlos Kaffee, Tee und Kuchen. Ein Café – mit allen Sinnen genießen, denn auch die Augen kommen hier nicht zu kurz! Schon morgens wurde auf der Feuerstelle draußen die Kartoffelsuppe für das Mittagessen vorbereitet und auf dem Buffet unter dem Zelt mit Würstle, Kräuter, Käse, Speck und Brot serviert. Gestärkt und inzwischen bei sonnigem Wetter und sehr angenehmen Temperaturen konnten die Kinder ihren Lieblingsbeschäftigungen weiter nachgehen, bis der Riesenball mit seinen ca. 1,50m Durchmesser in unserer großen Runde diesen schönen Tag beendete.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass es ein rundum gelungener Tag war und mich nochmals auf diesem Wege auch im Namen meiner Kinder herzlichst bedanken. Unser Dank gilt auch dem Personal von Kompass, die nach Aussage des Chefs an diesem Tag allesamt kostenlos für AMALIE zur Verfügung standen. Alle Kinder hatten auf dem Outdoor-Gelände von Kompass viel Zeit für neue, aufregende Dinge, sie haben viel erlebt und waren den ganzen Tag draußen – dem anfänglichen Regenwetter zum Trotz. Die Eltern hatten sehr viel Zeit für Gespräche und ein näheres Kennenlernen oder auch für den ein oder anderen Pfeil im Bogen. Auch wenn im letzten Jahr vermutlich aufgrund des vielversprechenden und besonderen Ziels, sowie der kind- und behindertengerechten Inselführung wesentlich mehr Familien an dem Familientag von AMALIE teilnahmen, wurden die Anregung nach mehr Ruhe und Zeit für Gespräche durchaus sehr ernst genommen und zu 100% umgesetzt. Vielen Dank für diesen wundervollen Tag!

Autorin: Inga Krauss

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Ehrenamtliche Patinnen und Paten für ambulanten Kinderhospizdienst AMALIE gesucht

Fr, 12.07.2019

Wenn Kinder und Jugendliche von Sterben und Tod betroffen sind, ist plötzlich nichts mehr wie es war. Die gesamte Familie braucht in dieser Situation dringend Unterstützung, Entlastung, Atempausen, Verständnis, Offenheit und vieles mehr. In solchen Situationen hilft der ambulante Kinderhospizdienst Amalie. Für seine wichtige Aufgabe sucht der Dienst ehrenamtliche Paten. Für Interessierte gibt es mehrere Informationsveranstaltungen im Mai.

AMALIE begleitet und unterstützt als ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst im Landkreis Ravensburg und Bodenseekreis Familien, deren Kinder laut Diagnose eine begrenzte Lebenserwartung haben oder lebensbedrohlich erkrankt sind. Die Familien werden ab dem Zeitpunkt der Diagnosestellung bis über den Tod hinaus begleitet. AMALIE unterstützt auch Kinder und Jugendliche, die von einem Elternteil Abschied nehmen müssen. Träger sind die Kooperationspartner Malteser Hilfsdienst e.V. und die Stiftung Liebenau.

Ehrenamtliche Paten schenken drei bis vier Stunden Zeit pro Woche um für das kranke Kind da zu sein, mit Geschwistern zu spielen, Hausaufgaben zu betreuen, Eltern Raum für eine Auszeit zu geben – und oft genug „einfach nur“ da zu sein und das mit zu tragen, was in der Familie gerade geschieht. Dadurch erleben alle Familienmitglieder mehr Zuwendung, mehr Raum, Zeit und Kraft für die einfachen Dinge des Alltags.

Für diese wichtige Aufgabe sucht AMALIE Männer und Frauen verschiedenen Alters, mit verschiedenen Weltanschauungen, aus unterschiedlichen Lebenssituationen und Berufen. Sie werden für den Dienst geschult und qualifiziert, erhalten Supervision, bilden sich regelmäßig fort und stehen unter Schweigepflicht.

Wer sich gerne ehrenamtlich engagieren und Familien im Landkreis Ravensburg und Bodenseekreis begleiten möchte, erhält nähere Informationen bei mehreren Veranstaltungen im Bodenseekreis und im Landkreis Ravensburg

Bodenseekreis

  • Am 5.11.19 in Friedrichshafen
  • Am 11.11. in Überlingen

Landkreis Ravensburg

  • Am 5. oder 6.11.19 in Wangen
  • Am 6.11. in Weingarten

Beginn ist jeweils 19:30 Uhr, die genauen Orte werden an dieser Stelle rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Amalie-Koordinatorinnen berichten, was die Qualifizierung nach dem Celler Modell beinhaltet. Außerdem können sich die Gäste mit erfahrenen Paten über die Ausbildung und die Arbeit als Ehrenamtliche austauschen.

Informationen unter Telefon 0751 36613-33 oder 07541/409 43 60

per E-Mail unter e [Punkt] mogg [at] kinderhospizdienst-ravensburg [Punkt] de oder info [at] kinderhospizdienst-bodensee [Punkt] de;

Glühwürmchen, Wasserschlacht und Briefe an die Verstorbenen

Mo, 08.07.2019

Der ambulante Kinderhospizdienst AMALIE lud 28 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 7 und 14 Jahre, in deren Familie ein Elternteil oder ein Geschwisterkind verstorben ist, zu einem gemeinsamen Hüttenwochenende nach Karsee ein.

Große Jubelschreie und Kinderlachen tönt weit über die große Wiese. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel und so darf eine Wasserschlacht an diesem Mittag auf keinen Fall fehlen. Beim anschließenden Badelatschenweitkicken wird es beinahe dramatisch, als ein Schuh auf dem Dach der Hütte landet und nur mit viel Mühe und unter Zuhilfenahme eines Balles wieder herunterrollt. Es sind unbeschwerte Stunden für Kinder und Jugendliche, die eine schwere Zeit hinter sich haben, denn sie haben eines gemeinsam: alle haben einen nahen Angehörigen verloren. Jeder weiß, dass sie das gleiche Schicksal teilen. So wie die 14-jährige Sarah: „Die Kinder hier in der Gruppe sind anders als andere Kinder, die haben schon viel krassere Dinge erlebt als andere. Aber doch verhalten sich alle hier wie ganz normale Kinder.“ Sie lacht und dann schmeißt sie eine weitere Ladung Wasser in die Runde. Vielleicht macht eben genau das ein solches Angebot aus: alle wissen, dass sie Ähnliches erlebt haben, sie verstehen sich gegenseitig und meist braucht es dazu nicht einmal Worte.

Speziell geschulte Trauerbegleiterinnen boten den Kindern an diesem Wochenende viel Raum für Aktionen und die Möglichkeit, sich bei Bedarf auszutauschen. Da wurde aus Schwemmholz kreativ gebastelt, gedichtet und bei einer Olympiade geschwitzt. In Briefen hatten die Kinder die Gelegenheit, noch einmal das Wort an den verstorbenen Angehörigen zu richten. "Manchmal ist es gut, Wünsche, Gedanken, Ängste und auch Ärger noch einmal zum Ausdruck zu bringen." erklärt Sybille Wölfle, die als Koordinatorin für AMALIE arbeitet. "Im Anschluss daran haben wir die Briefe gemeinschaftlich verbrannt und mit unseren Gedanken in den Himmel aufsteigen lassen." Für einige der Kinder war das Loslassen sichtlich schwer. Das abendliche Grillen gehörte ebenfalls zum Programm und ganz besonders wird vielen der Kinder und Jugendlichen die Nachtwanderung in Erinnerung bleiben. „Die Nachtwanderung hat mir ganz besonders gefallen. Ich habe zum ersten Mal im Leben Glühwürmchen gesehen, denn der ganze Wald war voll davon,“ erzählt Selina. Noch immer steht ihr das Staunen über dieses Erlebnis leuchtend in den Augen und sie kann es mit ihren neu gewonnenen Freunden teilen.

Eingeladen zu diesem besonderen Hüttenwochenende hatte der ambulante Kinderhospizdienst AMALIE, der unter der Trägerschaft der Stiftung Liebenau und des Malteser Hilfsdienst steht. Kinder aus den Trauergruppen des Landkreises Ravensburg und des Bodenseekreises, die von der Sonja-Reischmann-Stiftung finanziert werden, trafen sich. „Hinzu kamen Jugendliche (Ü14), für die es sonst keinen Raum gibt, um mit der Trauer umzugehen, und deren Teilnahme durch Spendengelder möglich wurde“, erzählt Sybille Wölfle. Sie hofft, dass durch die neu geschlossenen Freundschaften die Kontakte unter den Kindern und Jugendlichen erhalten bleiben.

Text: Pressestelle Stiftung Liebenau

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Blut und Geld: Landratsamt-Mitarbeiter spenden doppelt für den guten Zweck

Mi, 26.06.2019

Gleich doppelt spendenfreudig waren die Mitarbeitenden des Landratsamts Bodenseekreis: Bei einer amtsinternen Blutspendeaktion kamen 600 Euro zusammen, die sie kurzerhand ebenfalls gespendet haben, und zwar an den ambulanten Kinderhospizdienst AMALIE. Mit dem Geld soll dort ein Hüttenwochenende für trauernde Kinder und Jugendliche möglich gemacht werden. Die rund 35 Teilnehmer haben ein Familienmitglied verloren oder es ist lebensverkürzend erkrankt. Der Ausflug soll ihnen Gelegenheit zum Luftholen, Innehalten und sich gegenseitig Trösten geben. Barbara Weiland und Sybille Wölfle, Koordinatorinnen des Kinderhospizdienstes im Bodenseekreis, freuten sich sehr über die unerwartete Finanzspritze.

Ende Februar hatte Brigitte Villing gemeinsam mit einem Team an Mitstreiterinnen und Mitstreitern in Eigeninitiative die Blutspendeaktion organisiert. Über 70 Bedienstete des Landratsamts waren dem Aufruf gefolgt, darunter 18 Erstspender. 61 Blutkonserven kamen dabei für den DRK-Blutspendedienst zusammen – außerhalb der Arbeitszeit, versteht sich. Weil das organisatorische Drumherum der Aktion komplett innerhalb des Landratsamts organisiert wurde, zahlte der Blutspendedienst eine Aufwandspauschale. Abzüglich einer kleinen Stärkung für die Spender konnte dieses Geld nun für einen guten Zweck weitergegeben werden. Brigitte Villing und ihr Aktionsteam weiß genau, wie wichtig Blutspenden ist: Sie sind allesamt freiwillige Ersthelfer, die bei einem Unfall in oder am Landratsamt sofort bereitstehen, um betroffenen Kunden oder Kollegen zu helfen.

Text und Bild: Robert Schwarz, Pressestelle LRA Bodenseekreis

Gelegenheit zum Austausch und Spendenübergabe

Mi, 15.05.2019

Im Cafe des Gemeindepsychiatrischen Zentrums in Friedrichshafen gemeinsam mit der Lebenshilfe e.V.

AMALIE und die Lebenshilfe e.V. trafen sich am 25. April gemeinsam mit Frau Sterk und bekamen eine ganz persönliche Spendenübergabe von ihr. Sie schreibt selbst dazu:

Am 23.02.2019 hatte ich, Gisela "Giggi" Sterk, das große Glück, 50 Jahre alt zu werden. Ich feierte ein ganz großes Fest mit allen (fast allen) lieben Menschen, die in meinem Leben sind und die mir ganz viel Kraft, Sicherheit, Geborgenheit und Gemeinschaft schenken. Ich bat meine Gäste, mir nichts zu schenken außer Geld und dieses doch bitte nur in ein Brief-Couvert zu stecken, am besten noch mit einer schönen Anekdote oder ein paar Zeilen zu unserer Verbundenheit. So geschah es, dass ich einige sehr schöne Briefe erhielt und Geld, von welchem ich einen Teil für die Bezahlung des Festes nahm und einen Teil davon nun an drei Einrichtungen gespendet habe - so, wie ich es meinen Festgästen in versprochen hatte. So ging nun u.a. eine Spende an den Kinder- und Jugendhospizdienst Amalie im Bodenseekreis. Ich finde diese Einrichtung, die betroffenen Menschen bei den  sensiblen Themen Sterben und Tod hilft, sehr gut und für unsere Gesellschaft sehr stärkend.

In diesem Sinne danke ich allen hauptamtlich und ehrenamtlich Tätigen, die sich für diese gute Sache einbringen, von ganzem Herzen und verbleibe mit wohligen Grüßen,

Ihre Giggi Sterk

Wir bedanken uns für das Interesse und die stärkenden Worte für die ambulante Hospizarbeit sehr herzlich bei Gisela Sterk!

Kölsch-Party vom Gumpigen Donnerstag 2019

Di, 14.05.2019

Am 2.April überreichte uns R.P.Göser auch im Namen seiner Freunde in der Gaststätte Waldschenke einen Riesenscheck über 2.265 Euro, die dadurch gesammelt wurden, dass eine tolle Idee von einem engagierten Team umgesetzt wurde. Hier der Artikel aus dem Gemeindeblatt:

„Das Köln-Partyteam und die Waldschenke sagen ganz arg herzlichen Dank, dass ihr mit uns gemeinsam am Gumpigen Donnerstag von 11:11 Uhr bis 18:00 Uhr die super Fete in der Waldschenke, Brochenzell, gefeiert habt. Dank Euch konnten wir nun unser Versprechen auch dieses Jahr, zum wiederholten Male, einlösen und die stolze Summe von € 2.265,- dem Ambulanten Kinderhospizdienest Amalie, Lebensbegleitung für Familien bei Krankheit, Sterben, Tod und Trauer für ihre enorm wichtige Arbeit zur Verfügung stellen. Nochmals grossen Dank für euer Kommen. Wir freuen uns auf die nächste Fasnet 2020.“

… und natürlich auch ein ganz arg herzliches Dankeschön vom ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst, auch im Namen der begleiteten Familien an alle, die mitgewirkt haben bei dieser tollen Aktion, besonders auch an das Team der Waldschenke Brochenzell.

Text: R.P.Göser

AMALIE unterschreibt Charta am 26.3. in Ravensburg

Fr, 03.05.2019

Aus der Einladung der Redaktion der Schwäbischen Zeitung:

„Die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ setzt sich für eine gemeinsame Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung ein, damit betroffene Menschen und ihre Angehörigen in dieser letzten Lebensphase gut und umfassend versorgt werden. Sie wurde 2010 verabschiedet und seitdem von vielen Politikern, Ärzten, Einrichtungen und Privatpersonen unterzeichnet.

Träger der Charta sind die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutsche Hospiz- und Palliativ Verband (DHPV) und die Bundesärztekammer (BÄK).

Für die schwerstkranken und sterbenden Menschen, ihre Familien und ihnen Nahestehenden ist entscheidend, dass die Charta verbreitet wird und viele Menschen sich in ihren Bereichen mit ihren Möglichkeiten für die Umsetzung einsetzen.

Diesem Anliegen haben sich die Hospizgruppen im Landkreis Ravensburg verschrieben. Sie haben sich im vergangenen Jahr intensiv mit der Charta befasst und einige konkrete Vorschläge zu deren Umsetzung erarbeitet.“

Diese Grundsätze sind seit Bestehen des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes AMALIE tragender Gedanke unserer Arbeit. Wir verpflichten uns mit unserer Unterschrift dazu, die Strukturen der Hospiz- und Palliativversorgung im Landkreis weiter zu entwickeln.

Text: AMALIE

 

Besuch der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland im AMALIE-Büro

Mo, 08.04.2019

Aus dem Erlös des Adventsbazars 2018 konnte die kfd Altheim am Dienstag, den 12.03.2019 eine Spende in Höhe von 500,00 € an den Kinderhospizdienst AMALIE in Friedrichshafen überreichen.

„Es war uns ein besonderes Anliegen, diesen für die Betroffenen so überaus wertvollen Dienst mit einer Spende zu unterstützen und ihn auch weiter bekannt zu machen“, erzählt Stephanie Groß, die Vorsitzende der kfd in Altheim. Koordinatorin Barbara Weiland nahm die Spende in den Räumlichkeiten des Hospizdienstes entgegen und bedankte sich herzlich für diese Zuwendung.

Familien, in denen Kinder und Jugendliche oder auch Elternteile lebensbegrenzend erkranken, werden unterstützt durch Entlastung im täglichen Leben, so dass mehr Zeit und Kraft für Notwendiges bleibt. Den Kindern wird Zeit gewidmet durch spielen, zuhören oder Gespräche führen. Gleiches gilt für die Eltern und auch die betroffenen Geschwisterkinder. Die MitarbeiterInnen des Hospizdienstes begleiten individuell und auf vielfältige Weise - sie sind einfach da.

Besonderer Dank von AMALIE natürlich auch an alle fleißigen Unterstützer des Bazars, die diese großzügige Spende erst möglich gemacht haben!