Presse

Realschule Überlingen unterstützt AMALIE

Mi, 25.04.2018

Nach einem erfolgreichen Adventsbasar im letzten Jahr können die Schülersprecher Aurelia Müller, Leonie Hueber und Mathieu Loth eine Spende in Höhe von 1.600 € an den ambulanten Kinderhospizdienst AMALIE überreichen.

Die Einrichtung ist im Bodenseekreis und dem Landkreis Ravensburg aktiv und begleitet Familien, in denen Kinder, Jugendliche oder Eltern schwerst- und lebensverkürzend erkrankt sind.

Die Mitarbeiterinnen Frau Barbara Weiland und Frau Sybille Wölfle bedanken sich herzlich bei den Schülervertretern und betonen die Wichtigkeit der Spenden für AMALIE. Diese werden unter anderem eingesetzt, um ehrenamtliche Mitarbeiter zu schulen.

Neben AMALIE konnte die Schülermitverantwortung (SMV) weitere 1.600 € an den langjährigen Partner der Realschule „Aktion Peruhilfe e.V.“ spenden und damit ein Straßenkinderprojekt unterstützen. Die SMV bedankt sich bei allen Eltern, Schülern und Lehrern, welche am Adventsbasar mitgeholfen haben und ohne deren Hilfe dies nicht möglich gewesen wäre.

Sachspende von der Dennis-Kayser-Stiftung

Mi, 04.04.2018

Eine ganz besondere Spendenübergabe fand im Büro in Weingarten im März statt: Die Dennis-Kayser Stiftung hatte unseren ambulanten Kinderhospizdienst einen großen Wunsch erfüllt und uns 30 Erinnerungsalben für trauernde Kinder finanziert, die wir in unsere Trauerfamilien mitnehmen können, um die Erinnerung an das verstorbene Geschwister oder Elternteil festzuhalten und damit die Trauer besser verarbeiten zu können. Da dies mit den ganz kleinen Kindern nicht so gut machbar ist, gab es für diese Altersgruppe zusätzlich noch Pallimu- Trösterkissen zum Mitbringen. Diese Kissen wurden speziell für diesen Zweck von der Kindertrauergruppe aus Brühl entwickelt und sind sehr liebenswert und kuschelig. Max, der als Vertreter der Dennis-KayserStiftung zur Spendenübergabe gekommen ist, hat das Kissen jedenfalls auch gerne im Arm gehalten. Die Dennis-Kayser-Stiftung unterstützt Familien mit schwerkranken Kindern.

Weitere Infos: https://m.facebook.com/DennisKayserStiftung/

Vielen Dank für die wunderbaren Bücher und Kissen, wir haben uns riesig darüber gefreut!

Lernen, den Schmerz auszuhalten

Di, 13.02.2018

In Trauergruppen können Kinder den Tod der Eltern verarbeiten – Um Weihnachten ist der Verlust besonders spürbar.

Von Ruth Auchter

RAVENSBURG - „Erst hatte ich Angst, dass ich das nicht aushalte“, gesteht Ingrid Rauch. Dann aber hat sie sich ein Herz gefasst, beschlossen, „ich kann das“ – und die Ausbildung zur Trauerbegleiterin für Kinder gemacht. Das war vor vier Jahren. Seither hilft die pensionierte Grundschullehrerin Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren in speziellen Trauergruppen dabei, den Tod eines Elternteils zu verarbeiten. Um Weihnachten kann es sich besonders schlimm anfühlen, dass Mutter oder Vater nicht mehr da sind. Auch wenn es „heftig“ ist, wie sie aus eigener Erfahrung weiß: Ingrid Rauch rät betroffenen Familien, auch und gerade an Weihnachten, „die Gefühle nicht zu verstecken“ oder weg zu drücken. „Man darf weinen.“ Das ist das eine. Das andere: Auch wenn es an den Feiertagen vielleicht noch schwerer als sonst fällt, wenn da jemand fehlt am Frühstückstisch, beim Liedersingen, beim Nach-Hause-Kommen, beim Gute-Nacht-Sagen –Rauch ist überzeugt, dass es besser ist, „den Schmerz auszuhalten“. Besser, als „Halligalli zu veranstalten und so zu tun, als sei alles in Ordnung.

Weil nach dem Tod eines geliebten Elternteils eben nichts mehr in Ordnung und so ist, wie es bis dahin war, braucht es Rauchs Ansicht nach Begleitung. Insbesondere für Kinder, die oft nicht wissen, wie sie mit ihrer Trauer umgehen sollen und häufig auch damit alleingelassen werden. Das kennt auch Sabine Reischmann, Vorsitzende der Sonja- Reischmann-Stiftung, die die Kindertrauergruppen finanziell unterstützt: Sie war 16, als ihr Vater starb – doch Bekannte fragten in der Regel nur, wie es ihrer Mutter ging. „Wir Kinder wurden oft übersehen.“ Darum begrüßt Reischmann es, wenn die Leute auch mittels der Trauergruppen „für das Tabu-Thema Tod sensibilisiert werden“. Abgesehen davon, dass ihre Schulfreundinnen damals nicht recht wussten, wie sie auf den Todesfall reagieren sollten, „haben die Banken plötzlich komisch getan“, als ihre Mutter die Firma notgedrungen alleine führte. Auch dies kein Einzelfall. Sybille Wölfle vom Ambulanten Kinderhospizdienst Amalie, die in den Landkreisen Ravensburg und Bodensee die Kindertrauergruppen koordiniert, berichtet: Häufig werde der Verlust durch Geldsorgen verschärft:

„Viele Kinder verlieren nicht nur ein Elternteil, sondern dann auch noch ihr Zuhause.“ Meist sterben nämlich die Väter, sei es an Herzinfarkt oder durch Verkehrsunfälle – und viele Witwen kommen in der Folge finanziell ins Hintertreffen. Wie es ihnen mit dem Verlust und seinen Auswirkungen geht, können die Kinder einmal im Monat zwei Stunden lang bei den Treffen im Ravensburger Mehrgenerationenhaus Gänsbühl ausdrücken. Hier sind sie unter Altersgenossen, die dasselbe durchmachen wie sie. Hier haben sie einen geschützten Rahmen, in dem sie ihrer Trauer, Wut oder Verzweiflung freien Lauf lassen oder ihre Schuldgefühle thematisieren können. Die lasten nämlich häufig insbesondere dann auf Kindern, wenn sich ein Elternteil das Leben genommen hat. In der Gruppe haben sie die Möglichkeit, eine Kerze für den toten Papa oder die verstorbene Mama anzuzünden, ihnen einen Brief zu schreiben, mit den anderen Teilnehmern ihre Erinnerungen zu teilen. Oder, erzählt Rauch, „wir malen, wie das ,Traurig’ jedes Einzelnen aussieht“. Ein Junge habe etwa mal geschrieben: „Lieber Papa, ich weiß zwar noch, wie du aussiehst, aber ich kenne deine Stimme nicht mehr.“

Ingrid Rauch: „Da geht es knallhart ums Realisieren“

Solche Dinge gehen Ingrid Rauch und Michael Roth, der sie seit 2015 bei den Trauergruppen unterstützt, nahe. Dennoch machen sie keinen Bogen darum, sondern konfrontieren Elternteil nicht für eine Weile weggegangen ist, sondern nie mehr wiederkommen wird: „Da geht es knallhart ums Realisieren“, sagt Rauch. Sie hat in der 80-stündigen Ausbildung gelernt, dass Trauer spiralförmig verschiedene Phasen durchläuft. Und, dass es darum geht, die Kinder zu stärken – trotz allem. Wie man dazu so anschaulich und tiefgreifend wie möglich beitragen kann – dazu lässt sich die ehemalige Lehrerin eine Menge einfallen. Zum Beispiel die Sache mit den gequälten Steinen. So heißen Exemplare, durch die ein gewaltsamer Riss verläuft – der irgendwann durch chemische Vorgänge wieder geschlossen wurde und sich danach als weißer Streifen zeigt. Einen ganzen Haufen solcher Steine bringt Ingrid Rauch in die Trauergruppen mit. Jedes Kind darf sich dann einen aussuchen – gab es doch auch in seinem Leben „ein gewaltsames Erlebnis“. Darf etwas dazu sagen. Und schließlich den Stein mit all dem bemalen, was ihm guttut – mit Blumen, Noten, Sonne, Freunden. Dingen, so Rauch, die „seine Verletzungen zu Narben heilen lassen.

Besuchsdienst holt die Kinder ab

Momentan läuft die fünfte Kindertrauergruppe in Ravensburg: Im Mehrgenerationenhaus Gänsbühl treffen sich 14 Kinder in zwei Gruppen einmal im Monat samstags zwei Stunden, um ihren Verlustbetrauern zu können. Im Juli 2018 geht die Gruppe zu Ende, im Herbst nächsten Jahres startet die nächste. Während die Kinder in der Gruppe sind, können die Eltern sich nebenan in einem eigenen Gesprächskreis austauschen. Wo nötig, holt ein kostenloser Fahrdienst die Kinder ab und bringt sie wieder heim. Dank der Sonja-Reischmann-Stiftung ist das Angebot auch 2018 noch kostenlos, danach ist man auf Spenden angewiesen.

Informationen gibt es bei Sybille Wölfle unter der Telefonnummer 07541 / 4094360 und per E-Mail an s [Punkt] woelfle [at] kinderhospizdienst-bodensee [Punkt] de

 

Begleitung in schweren Zeiten

Mo, 05.02.2018

Ravensburg/Wangen - Der Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar schafft Aufmerksamkeit für die Situation von Familien, in denen ein Kind oder ein Elternteil lebensbedrohlich oder lebensverkürzend erkrankt ist. Auf dem Ravensburger und Wangener Wochenmarkt stellt deshalb der Kinderhospizdienst AMALIE an diesem Tag seine Arbeit vor.

Jede Woche, wenn Erika Eichwald die vierjährige Tina besucht, spielen sie gemeinsam. Die meiste Zeit spielen sie Krankenhaus. Der Blutdruck wird gemessen, das Herz wird abgehört - denn Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte gehören seit einem Jahr zu Tinas Welt. Das kleine Mädchen ist an Leukämie erkrankt. Regelmäßig muss sie in die Klinik zur Chemotherapie. Aufgrund des schlechten Immunsystems und der Gefahr einer Ansteckung darf sie den Kindergarten nicht besuchen, kann kaum nach draußen gehen und nur selten Besuch zu Hause empfangen. Die ehrenamtliche Patin engagiert sich seit sechs Jahren beim Ambulanten Kinderhospizdienst AMALIE, einem Angebot der Stiftung Liebenau und des Malteser Hilfsdienstes im Landkreis Ravensburg und im Bodenseekreis.

Hilflosigkeit auffangen, Familien entlasten und stärken

In einem rund 100 Stunden dauernden Qualifizierungskurs hat Erika Eichwald sich von AMALIE zur Patin ausbilden lassen. „Das Thema Tod und Trauer gehört zu unserem Leben dazu“, erzählt die 78-Jährige Seniorin, die derzeit die älteste Patin ist. „Ich wollte einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen, und der Umgang mit Kindern liegt mir sehr am Herzen.“ Für Erika Eichwald ist es wichtig, den Menschen zu helfen, die es härter trifft als andere. Sie will für die Kinder da sein, die gerade nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. In bereits drei Einsätzen hat sie an regelmäßigen wöchentlichen Terminen Familien begleiten, oft über einen sehr langen Zeitraum. Dabei ist sie nicht nur Spielpartnerin für die Kinder, sondern auch Ansprechpartnerin für Eltern oder Verwandte. Auch für Tinas Mutter hatte Erika Eichwald ein offenes Ohr, in Zeiten, wo es kaum Außenkontakte und nur deprimierende Geschichten aus dem Krankenhaus gab. Die Patin ist dafür da, ein Stück Normalität im Alltag zu ermöglichen und übernimmt auch Aufgaben für die in den Familien wenig Zeit bleibt, wie etwa die Betreuung der Geschwister. Ihr Engagement bei AMALIE ist Erika Eichwald aber nicht nur Herzensangelegenheit: „Auch ich brauche es, gebraucht zu werden. Ich gebe ja nicht nur, ich bekomme ganz viel zurück.“ Es ist eine schwierige Arbeit, aber nicht immer hoffnungslos. Mancher Einsatz entwickelt sich auch zu einer Mutmach-Geschichte, so wie bei der kleinen Tina. Bei ihr haben die Therapien mittlerweile gut angeschlagen, sie scheint gesund zu sein, kann den Kindergarten wieder besuchen und spielt seit kurzem am liebsten Bauernhof.

Ehrenamtliche Paten werden gesucht

Wichtig in der Arbeit ist der offene Umgang mit dem Thema Krankheit und Tod. „Es ist kein einfacher Dienst, aber wir lassen die Familien und auch ihre ehrenamtlichen Begleiter nicht allein“, so Elisabeth Mogg von AMALIE, Koordinatorin für den Landkreis Ravensburg. Einmal im Monat findet in Form einer Fortbildung, Praxisbegleitung oder Supervision ein Austausch für alle Paten statt. Die Nachfrage durch die Familien wächst stetig und daher sucht AMALIE aktuell neue Interessierte für das Ehrenamt. Ganz besonders selten, aber gerade bei den Familien mit Jungen sehr begehrt, sind vor allem männliche Paten aus dem näheren Umkreis von Ravensburg und Weingarten. „Auch Menschen aus anderen Kulturkreisen sind bei uns herzlich willkommen“, berichtet Elisabeth Mogg. Denn gerade die Themen Tod und Trauer werden in jedem Kulturkreis anders verarbeitet.

Infostände des Ambulanten Kinderhospizdienstes AMALIE
Samstag, 10. Februar 2018
Marienplatz Ravensburg, 9 bis 13 Uhr
Postplatz Wangen, 10 bis 13 Uhr.

Mit sozialem Engagement voraus: Weihnachtsspende der Franz Lohr GmbH

Mi, 24.01.2018

Große Freude im ambulanten Kinderhospizdienst „AMALIE“ aus Weingarten. Zu Weihnachten gab es die schöne Überraschung: Der Fachbetrieb für Gebäudetechnik und Rohrleitungsbau Franz Lohr GmbH spendete der sozialen Einrichtung 5.000 €.

Sichtlich gerührt zeigt sich Frau Mogg am Tag der Übergabe des großen Schecks. Sie ist die Koordinatorin des Hospizes und mit viel Herzblut und Leidenschaft dabei.

Bisher wurden traditionell Kunden und Lieferanten mit Weihnachtsgeschenken bedacht. Für die Idee, dieses Geld stattdessen für soziale Zwecke zu verwenden, gab es auch von dieser Seite viel Zuspruch. Dass die Auswahl auf „AMALIE“ fiel, war eine gemeinsame Entscheidung des Teams von Franz Lohr. „Es macht meine Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und mich sehr glücklich, mit dem in der Region erwirtschafteten Geld auch regionale Einrichtungen unterstützen zu können“ berichtet Nico Brombeis, Geschäftsführer der Franz Lohr GmbH.

Der Kinderhospizdienst „AMALIE“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Familien zu begleiten, in denen Kinder, Jugendliche oder Eltern schwerst- oder lebensverkürzend erkrankt sind. Die speziell ausgebildeten, ehrenamtlichen Hospizpatinnen und –paten der Einrichtung, freuen sich über jede Spende, die ihr Anliegen unterstützt.

Weiterhin durften sich die Radio 7-Drachenkinder freuen. Ihnen spendet die Franz Lohr GmbH weitere 1.500 € für deren Einsatz für bedürftige Kinder aus sozialschwachen Familien.

Ehrenamtlicher Hospizpate bei AMALIE startete Weltrekordversuch

Fr, 19.01.2018

Am Freitag, den 20.Oktober 2017 war es soweit: Unterstützt von Freunden und Arbeitskollegen nahm sich der erfahrene Extremläufer Kai Eichler wieder vor, den Weltrekord im 48-Stunden-Lauf (160 km) zu setzen – besondere Bedingung: er lief in voller Ausrüstung der Werkfeuerwehr MTU. Unterstützt von Andreas Schell, Vorstandsvorsitzender der Rolls-Royce Power Systems AG, der auf einem zweiten Laufband mitlief, startete Kai am Freitagabend, musste dann aber aus gesundheitlichen Gründen kurz vor Erreichen der „Ziellinie“ nach insgesamt 139 km am Sonntagmittag seinen Versuch abbrechen. Trotz allem eine unglaubliche Leistung des Sportlers, der im Hauptberuf im Werksicherheitsdienst der MTU arbeitet und seit 2016 ehrenamtlicher Hospizpate für AMALIE ist. Aus diesem Grund rief er vor und während seines spannenden Weltrekordversuchs auch zu Spenden für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst auf.

Im Rahmen des Weltrekordversuchs im Trainingscenter der MTU Friedrichshafen haben die Besucher über 700 € für Amalie gespendet. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Unterstützern dafür sehr herzlich.

Spendenübergabe im Autohaus Riess

Fr, 19.01.2018

Die Autohaus Riess GmbH hat im Rahmen ihres Betriebsabends eine Tombola veranstaltet. Betriebsratsvorsitzender Ferdinand Fimpel bat die Kolleginnen und Kollegen auch an die Menschen zu denken, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Mit dem Kauf von Losen der Tombola sichert man sich die Gewinnchance und unterstützt die Klinikclowns und den ambulanten Kinderhospiz Amalie. Bei dieser Tombola kamen 1600,- Euro zusammen, Frau und Herr Riess erhöhten diesen Betrag auf die runde Summe von 2000 €, die je zur Hälfte den Klinikclowns und dem ambulanten Kinderhospiz zu Gute kommt.

Spendenaktion der AOK Azubis

Do, 18.01.2018

Ein gemeinsames Projekt mit dem eine Organisation der Region mithilfe einer Spende unterstützt werden kann - das war das Ziel aller 30 Auszubildenden und ihrer Ausbildungsleiterin Adriana Morar der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben. Nur wie? Im Oktober 2017 fiel die Entscheidung. Handgeschriebene Kochbücher sollen erstellt werden, die sowohl süße, als auch herzhafte Gerichte beinhalten und aufgrund der Vielfalt für jeden ansprechend und passend sind. Die Idee trifft ins Schwarze. Alle angefertigten Kochbücher wurden innerhalb kürzester Zeit an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AOK verkauft. Es kam eine beachtliche Summe von 760,70 Euro zusammen, was allen Mitwirkenden eine große Freude bereitete. Nach gemeinsamer Abstimmung im Azubikreis wurde beschlossen, die gesamten Einnahmen an das ambulante Kinder-Hospiz „Amalie“ zu spenden. Bei dem persönlichen Besuch am 15.12.2017 in der Organisation in Weingarten wurden die AOK-Auszubildenden von der Hospiz-Koordinatorin Frau Mogg herzlich empfangen und über die Tätigkeit, deren Aufgaben und Ziele, sowie über die Geschichte informiert.

Tombola für den guten Zweck

Mi, 17.01.2018

TWS-Mitarbeitende spenden für den Kinderhospizdienst AMALIE

AVENSBURG/WEINGARTEN. Die Mitarbeitenden der Technischen Werke Schussental (TWS) haben die Erlöse einer Benefiz-Aktion in Höhe von insgesamt 700 Euro an den ambulanten Kinderhospizdienst AMALIE in Weingarten gespendet. „Die Mitarbeitenden helfen gerne, gerade wenn es um Unterstützung vor Ort geht“, so Frank Stöckler, Betriebsrat der TWS. Er organisierte zusammen mit seinem Betriebsrats-Kollegen Eric Wollmershäuser die Spendensammlung im Rahmen einer Weihnachts-Tombola. Bei der Aktion kamen rund 350 Euro zusammen, die von der TWS-Geschäftsleitung auf 700 Euro verdoppelt wurden. „Es ist wichtig sich zu engagieren. Wir haben uns deshalb als lokal verankertes Unternehmen sehr über den Vorschlag unseres Betriebsrates gefreut und sofort die Unterstützung zugesichert“, erklärte Dr. Andreas Thiel-Böhm, Geschäftsführer der TWS.

Die Spende trägt dazu bei, dass auch in diesem Jahr wieder eine Qualifizierung der ehrenamtlichen Patinnen und Paten durchgeführt werden kann. „Wir freuen uns sehr über das Engagement der TWS-Mitarbeitenden. Da unser Angebot für die Familien kostenlos ist, sind wir auf Spenden angewiesen“, sagte Elisabeth Mogg, Koordinatorin beim Kinderhospizdienst AMALIE bei der Spendenübergabe vor Ort.

Das Ziel von AMALIE ist, die Familien in diesen schwierigen Zeiten nicht alleine zu lassen und ihnen in ihrem gewohnten Umfeld eine Unterstützung zu sein.

Was tut AMALIE für Familien, die über das Sterben reden müssen?

Mi, 03.01.2018

Dieser Frage ging noch kurz vor Weihnachten 2017 MdB Lothar Riebsamen (CDU) nach, als er zusammen mit seiner Frau das Büro des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes im Bodenseekreis besuchte. Anlässlich seines runden Geburtstags rief Herr Riebsamen seine Gäste statt Geburtstagsgeschenken zu einer Spende für AMALIE auf und so erhielt der Dienst bereits Ende Oktober die stolze Summe von rund 750 Euro.

Im Gespräch mit Elisabeth Mogg und Barbara Weiland (Koordinatorinnen) sowie Christoph Gräf als Trägervertreter der Stiftung Liebenau ließ sich Lothar Riebsamen die aktuelle Versorgungssituation der Familien in ländlichen Regionen mit spezialisierten Pflegediensten erklären und betonte zugleich die Notwendigkeit der Vernetzung mit ambulanten palliativmedizinischen Angeboten.

Die Verbesserung von Unterstützungsmöglichkeiten und die Entlastung von Familien bei Sterben, Tod und Trauer ist erklärtes Ziel von AMALIE, die sich sehr über das Interesse von Lothar Riebsamen an der ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit freute.

Text: B. Weiland