Presse

Erlös des Kuchenverkaufs bei der Info-Night 2017 der ZF für Amalie gespendet

Di, 01.08.2017

Am 07.07.2017 fand im Ausbildungszentrum der ZF Friedrichshafen AG die 9. Info-Night statt.

Interessierte konnten an diesem Abend einen Einblick in die Ausbildung bei der ZF erhalten.

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung hat an diesem Abend einen Kuchenstand geführt. Hierbei sind insgesamt 200€ Spenden für „Amalie“, den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst im Bodenseekreis, zusammengekommen.

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung möchte mit dieser Spende Kinder und Jugendliche mit lebensbegrenzender Erkrankung und deren Familien unterstützen, denn die kostenlose Begleitung für alle betroffenen Familien ist nur durch Spenden möglich.

Text: W. Baur

Ausstand Kolar und Mitarbeiter von Airbus Defence and Space spenden für Kinderhospizdienst Friedrichshafen

Fr, 28.07.2017

Es war ein Ausstand der anderen Art. Kvetoslava Kolar entschied sich nach neun Jahren am Bodensee für berufliche und private Veränderung und bat ihre Kolleginnen und Kollegen von Airbus Defence and Space am Standort Friedrichshafen darum, ihr für den Ausstand kein persönliches Abschiedsgeschenk zu überreichen.

Stattdessen rief Frau Kolar ihre Kolleginnen und Kollegen dazu auf, für den ambulanten Kinderhospizdienst „AMALIE“ im Bodenseekreis zu spenden. „Weil wir nicht begreifen, dass das Leben voller Augenblicke ist, können wir nicht sehen, dass all diese Augenblicke das sind, worum es im Leben geht”, war dafür ihr Argument.

Dieser Aufruf enthielt auch die Zusage, den von Kolleginnen und Kollegen gespendeten Betrag noch einmal zu verdoppeln. Nach Einhaltung dieses Versprechens kam die stolze Gesamtsumme von 714 Euro zusammen! Gerührt über die Großzügigkeit der Kolleginnen und Kollegen und dankbar für die Unterstützung des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes, der damit die kostenlose Begleitung von Familien mit lebensbegrenzend erkrankten Familienmitgliedern möglich macht, sagt Frau Kolar allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches „Vergelts Gott!". Und das gesamte AMALIE-Team bedankt sich - auch im Namen der begleiteten Familien - für die Spende und die tolle Idee! (K. Kolar)

Kinder finden Hilfe in ihrer Trauer

Mo, 17.07.2017

Ravensburg – Zehn Monate lang trafen sich sechs Kinder und Jugendliche in einer speziell eingerichteten Trauergruppe . Gemeinsam haben sie gelernt, mit dem Verlust eines geliebten und nahestehenden Menschen umzugehen. Mit einem feierlichen Abschluss verabschieden sie sich nun auch von der Gruppe. Im Herbst bietet der Kinderhospizdienst AMALIE gemeinsam mit der Sonja-Reichmann-Stiftung im Landkreis Ravensburg und im Bodenseekreis eine neue Kindertrauergruppe an.

Auf einem grünen Tuch in der Mitte eines Stuhlkreises stehen Kerzen. Sie sind verziert mit Schmetterlingen, bunten Perlen oder Sternen. Jede dieser Kerzen erinnert an einen verstorbenen Menschen. Die Kinder im Kreis haben sie beim ersten Treffen in der Kindertrauergruppe gestaltet. Bei jedem der zehn Gruppentreffen hat das Licht der Kerze geleuchtet.

„Ich bin nicht allein.“

Wenn ein nahestehender Mensch plötzlich stirbt, dann ist das für Kinder besonders schlimm, denn sie erleben den Tod anders als Erwachsene und reagieren ganz unterschiedlich darauf. Manchmal finden sie gar keine Möglichkeit, den Verlust zu verarbeiten. Fast ein Jahr lang haben sich die sechs Kinder einmal pro Monat für zwei Stunden im Mehrgenerationenhaus am Gänsbühl getroffen. Ihnen gemeinsam ist der Verlust eines geliebten und nahestehenden Menschen. Im Kreise anderer Kinder, die sich in der gleichen Situation befinden, konnten sie über ihre Trauer sprechen. „Für die meisten Kinder ist die wichtigste Erfahrung, dass nicht nur ihnen so etwas passiert, dass sie in ihrer Situation nicht alleine sind“, erzählt Ingrid Rauch, die seit vier Jahren die Kindertrauergruppe in Ravensburg ehrenamtlich leitet und seit zwei Jahren dabei von Michael Roth unterstützt wird.

Briefe an die Verstorbenen

Mit kreativen Arbeiten bekommen die Kinder die Möglichkeit zu trauern, finden einen Weg, mit ihrer Trauer umzugehen und ihr Ausdruck zu geben. So stehen neben den Kerzen in der Stuhlkreismitte auch kleine Fläschchen gefüllt mit Asche. „Wir haben Briefe an die Verstorbenen geschrieben“, erzählt der 11-jährige Tim, der um seinen Vater trauert. „Wir haben alle Ängste und Sorgen aufgeschrieben und dann haben wir sie verbrannt.“ Das hat Tim gut getan und obwohl er Zuhause von den Treffen kaum etwas erzählt, bemerkt seine Mutter, wie wichtig die Entscheidung war, Tim in die Kindertrauergruppe gehen zu lassen. „Die kleine Flasche mit der Asche des Briefes hat in all dem Chaos in seinem Zimmer einen ganz besonderen Platz bekommen. Daran merke ich, wie wichtig diese Arbeit für ihn ist“, erzählt die Mutter Michaela. „Ich weiß ja selber kaum wohin mit meiner Trauer, kann Tim zwar so gut wie möglich begleiten, aber wir brauchten Außenstehende, die neutral mit der Trauer umgehen konnten.

Speziell geschulte Mitarbeiter

So wie Michaela geht es vielen, weiß Ingrid Rauch. Die pensionierte Lehrerin hat für die Arbeit in der Kindertrauergruppe einen 80 stündige Fortbildung absolviert. „Die Basisqualifikation für Kinder- und Jugendtrauer ist Voraussetzung für die Arbeit in unseren Gruppen“, erzählt sie. „Wir werden alle im Laufe des Lebens immer wieder mit dem Tod konfrontiert und die Trauer wird bleiben. Aber wir können den Kindern Wege an die Hand geben, um mit ihrer Trauer zu leben.“ Im Herbst beginnt eine neue Kindertrauergruppe, in der noch Plätze frei sind.

Informationen und Anmeldung zur Kindertrauergruppe:

Sybille Wölfle (Koordinatorin des Ambulanten Kinderhospizdienst AMALIE für die Kindertrauergruppen im Landkreis Ravensburg und im Bodenseekreis) unter Telefon 07541 4094360 oder info [at] kinderhospizdienst-bodensee [Punkt] de.

Svenja Kranz

 

Spendenaktion Tankstelle Wilhelmsdorf

Di, 20.06.2017

Im vergangenen Jahr 2016 durften wir in der Tankstelle Wilhelmsdorf unsere Amalie- Sammelbüchse aufstellen, in die die Kunden ihr restliches Wechselgeld hineinstecken konnten. Dreimal konnten wir sie prall mit überwiegend kleineren Münzen gefüllt wieder abholen. Insgesamt kam auf diese Weise die tolle Summe von 289,78 Euro für unseren Dienst zusammen. Allein auf Weihnachten hin waren die Spender ganz besonders großzügig und spendeten 133,28 Euro.

Vielen herzlichen Dank an die großen und kleinen Spenderinnen und Spender und vielen Dank auch an Frau Mülhaupt und ihr Team, die uns diese Aktion überhaupt ermöglicht haben!

Kindergarten St. Christophorus verkauft Kuchen für AMALIE

Do, 18.05.2017

Eltern und Mitarbeiter des Kindergarten St. Christophorus spendeten an Palmsonntag etwa 20 leckere, selbstgebackene Kuchen für den Benefiz-Kuchenverkauf nach dem Gottesdienst. 

Mit dieser Aktion unterstützte der Kindergarten St. Christophorus den ambulanten Kinderhospizdienst AMALIE im Bodenseekreis. 

Dieser begleitet vom Sterben und Tod betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Familien im Bodenseekreis. Außerdem ist er auch für Kinder und Jugendliche da, in deren Familien Geschwisterkinder oder Elternteile schwer krank oder gestorben sind.

Nach dem Verkauf vor der Kirche und im Gemeindesaal waren alle Platten leer und es konnte AMALIE ein Erlös von 410€ überreicht werden!

Wir danken allen Kuchenspendern, Helfern und den fleißigen Kuchenkäufern und freuen uns, damit einen kleinen Beitrag leisten zu können, um Familien der Region in solch schwierigen Lebenssituationen unterstützen zu können. 

Birgit Müller, Elternbeirat des Kindergartens St.Christophorus Fischbach

Narrenzunft Brochenzell spendet an Kinderhospiz „Amalie“

Di, 16.05.2017

Auch in diesem Jahr hat die Narrenzunft Brochenzell wieder auf die üblichen „Gastgeschenke“ bei den diversen Zunftmeisterempfängen verzichtet, um das gesparte Geld sinnvoll an hilfsbedürftige Institutionen zu spenden. In diesem Jahr hat man sich entschieden, den Scheck über 555.00 € an Frau Barbara Weiland vom ambulanten Kinderhospiz „Amalie“ in Friedrichshafen zu übergeben.

Diese ambulante Einrichtung begleitet Familien mit Kindern, wenn Sterben, Tod und Trauer unmittelbare Lebensrealität sind; unterstützt Kinder, die von einem Elternteil Abschied nehmen müssen , aber begleitet auch ab dem Zeitpunkt der Diagnosestellung bis über den Tod hinaus. All diese Aufgaben werden von überwiegend ehrenamtlichen Helfern bewältigt, die allerdings im Vorfeld schon vielstündige Kurse und Lehrgänge belegen, um dieser verantwortungsvollen Aufgabe gewachsen zu sein.

Vor diesem Hintergrund ist es Zunftmeister Ralf Müller und Schatzmeisterin Barbara Straub eine Herzensangelegenheit geworden, das gesammelte Geld an diese Einrichtung zu übergeben, um das Leid betroffener Kinder und Familien ein wenig zu lindern.

„Wir können nur helfen, wenn Sie uns helfen“ heißt ein Slogan und Unterstützung tut Not.

Nachdem Frau Weiland in einem sehr netten Gespräch über Fakten und Probleme dieser Einrichtung informiert hatte, konnte sie mit ehrlicher Dankbarkeit diesen Scheck entgegennehmen und die Narrenzunft konnte einen kleinen Beitrag zu dieser tollen Arbeit leisten.


www.narrenzunft-brochenzell.de

Text und Bild: Manfred Jäger
Pressesprecher Narrenzunft Brochenzell

Auch dieses Jahr wieder eine große Spende vom Fussballturnier in Baienfurt

Do, 30.03.2017

30 Jahre Wohltätigkeits-Jugendfußball-Turniere organisiert von Roland Tagliaferri

Begonnen hat dieses einzigartige Projekt mit der Unterstützung einer Baienfurter Familie, die durch den plötzlichen Tod ihres noch jungen, sportbegeisterten Ehemanns und Vaters in Not geriet.

Danach gab es Turniere unter dem Motto „Baienfurt hilft Baienfurt“.

Die Erlöse wurden in Baienfurt verwendet, in den Kindergärten, privaten Familien, Vereinen u.v.m., z.B.

  • zugunsten der Leukämiestiftung von José Carreras im Rahmen der Aktionen von Roland Sterk und Jürgen Schniepp

  • für die Geschädigten der Tsunami-Katastrophe in Südostasien,

  • für die Baienfurter Schwester Luzia an Aidswaisen in Zambia, Afrika,

  • für den Kinderhospizdienst AMALIE,

  • für das Sprachheilzentrum Ravensburg,

  • für die Bürgerstiftung Baienfurt.

So kam in diesen 30 Jahren die phantastische Summe von insgesamt 176.000,00 Euro zusammen!

In diesem Jahr durften sich der Kinderhospizdienst AMALIE (4.500€), das Sprachheilzentrum Ravensburg (2.500 €) , die Leukämiestiftung von José Carreras 2.000 € und die Bürgerstiftung Baienfurt (5.000 €) über diese Spenden freuen.

Anlässlich eines Abschlusses des letzten Turnieres vor einer Woche mit einem Rückblick auf 30 Jahre Wohltätigkeitsturniere überreichten Roland Tagliaferri und Bürgermeister Günter A. Binder jeweils einen Scheck an die Verantwortlichen der in diesem Jahr ausgewählten Organisationen. Diese bedankten sich herzlich und berichteten, für welche Projekte das gespendete Geld verwendet wird.

Herr Tagliaferri sorgte für einen festlichen Abend. Er stellte persönlich und mit launigen Worten die anwesenden rund 40 Personen vor. Insbesondere das Team, das ihn seit Beginn der Turniere tatkräftig unterstützt hat sowie einige Sponsoren, die ebenfalls von Anfang an eine finanzielle Unterstützung gewährten.

Nach dem gemeinsamen Abendessen ließen es sich die drei Schirmherren, Minister a.D. Rudolf Köberle, Bürgermeister a.D. Robert Wiedemann und Bürgermeister Günther A. Binder nicht nehmen in ihren Laudatien über das großartige Wirken von Roland Tagliaferri zu berichten. Sie sprachen ihm Lob und besondere Anerkennung aus für sein sehr ausdauerndes und überaus erfolgreiches Engagement. Ebenso bedankten Sie sich bei den treuen Helfern und vor allem bei seiner Ehefrau Hilde.

Wenn man heute Roland Tagliaferri fragt, wie er diese Aufgabe mit all den Belastungen auf sich nehmen konnte, antwortet er: „Es hat richtig Spaß gemacht und ich hatte immer ein großartiges Team. Stellvertretend für alle Helfer möchte ich Michael Zink und Jochen Boos nennen. Sie standen mir in all den vielen Jahren zur Seite, vor allem aber meine Frau Hilde und meine Töchter. Ohne ihre Unterstützung wäre dies alles nicht möglich gewesen“!

W.M. / R.W.

Galerie

Betriebskrankenkasse MTU spendet 1.000 Euro für AMALIE

Do, 30.03.2017

FRIEDRICHSHAFEN – Der ambulante Kinderhospizdienst AMALIE, eine Kooperation der Stiftung Liebenau und der Malteser, freut sich über eine Spende des Verwaltungsrats der Betriebskrankenkasse MTU in Höhe von 1.000 Euro. Alle Mitglieder verzichteten auf ihre Aufwandsentschädigung, um die Arbeit von AMALIE zu unterstützen.

Plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Stirbt in einer Familie ein Kind oder ein Elternteil, ist besondere Unterstützung nötig. Die Hilflosigkeit aufzufangen, die Familien und ihr Umfeld zu entlasten und zu stärken, das hat sich AMALIE zur Aufgabe gemacht. Der Dienst ist im Landkreis Ravensburg und im Bodenseekreis zur Stelle, wenn bei einem Kind die Diagnose einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Krankheit gestellt wird. Außerdem begleitet er Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer.

„Kinder sind unsere Zukunft“

„Wir haben AMALIE kennengelernt, als das Kind eines Mitarbeiters verstorben ist“, berichtet Roland Dietz, Vorstand der Betriebskrankenkasse MTU. Sehr schnell sei die Entscheidung gefallen, mit der Aufwandsentschädigung einen Dienst zu unterstützen, der nicht so im Rampenlicht stehe. „Wir wollen mit dem Geld das unglaublich hoch einzuschätzende Ehrenamt fördern“, so Dietz. Im Grunde fange die Arbeit von AMALIE dort an, wo die Krankenkassen an ihre Grenzen kommen. Deshalb freue es ihn außerordentlich, dem Dienst einen kleinen Beitrag zukommen zu lassen. „Kinder sind unsere Zukunft. Je besser wir sie versorgen, desto besser ist das auch für uns selbst“, ergänzte Thomas Moser vom Verwaltungsrat.

AMALIE ist auf Spenden angewiesen

Zu 60 Prozent finanziert sich AMALIE aus Spenden, 40 Prozent der Kosten übernehmen die Krankenversicherungen. „Das bedeutet, dass wir sind immer auf Unterstützung angewiesen sind“, sagt Sibylle Wölfle, die zusammen mit Barbara Weiland Koordinatorin im Bodenseekreis ist. Begleitet werden die Familien ab dem Tag der Diagnose von Ehrenamtlichen – manchmal über Jahre hinweg. „13 befinden sich aktuell in Ausbildung, und im Oktober startet in Liebenau der nächste Kurs mit 15 Plätzen“, informiert Barbara Weiland. Aktuell ist AMALIE im Bodenseekreis und im Landkreis Ravensburg mit 44 Ehrenamtlichen für 23 Familien tätig. Spenden fließen unter anderem in die Ausbildung der Ehrenamtlichen. „Wir brauchen sie aber auch für unsere Struktur mit Büros, Auto, Telefon und Fahrtkosten der Ehrenamtlichen“, so Barbara Weiland.

Information

Die nächste Ausbildung Ehrenamtlicher für den Kinderhospizdienst AMALIE beginnt im Oktober im Schloss Liebenau. Sie umfasst circa 100 Stunden innerhalb von acht Monaten und ist für die insgesamt 15 Teilnehmer kostenfrei. Am 15. Mai um 19.30 Uhr findet im Büro der AMALIE in der Paulinenstraße 12 (GPZ) in Friedrichshafen ein Informationsabend für alle Interessierten statt.

Kontakt: Ambulanter Kinderhospizdienst Bodenseekreis, Paulinenstraße 12, 88046 Friedrichshafen, Telefon 07541 4094360, E-Mail: info [at] kinderhospizdienst-bodensee [Punkt] de, www.kinderhospizdienst-bodensee.de.

Spendenkonto

Stiftung Liebenau, Sparkasse Bodensee, IBAN DE35 6905 0001 0020 9944 71, BIC SOLADES1KNZ, Stichwort: Kinderhospizdienst.

Lionsclub Tettnang Montfort unterstützt den ambulanten Kinderhospizdienst

Mo, 20.03.2017

Spendenübergabe im Bodenseekreis

„Wenn Kinder von Sterben und Tod betroffen sind, brauchen sie und ihre Familien besondere Unterstützung. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Vieles wächst einem über den Kopf. Fragen über Fragen und niemand oder nur wenige, die hilfreich beistehen. Viele Menschen sind hilflos und unsicher, wenn Kinder dem Tod begegnen“ - so beginnt die Broschüre von AMALIE, dem ambulanten Kinderhospizdienst für den Bodenseekreis. Hier hilft AMALIE, begleitet die Familie mit Rat und Tat.

Auch Kinder, die von einem Elternteil Abschied nehmen müssen, erfahren Unterstützung. AMALIE arbeitet im Netzwerk mit Ärzten, Seelsorgern und anderen Institutionen zusammen. Dasein und Zeit haben: durch Entlastung im täglichen Leben, durch Zuhören, Spielen, Ausflüge und gemeinsam verbrachter Zeit - und dieser Dienst ist für die betroffenen Familien kostenfrei! Mit vier Hauptamtlichen und 44 ehrenamtlichen – darunter sieben männlichen - Mitarbeitern  wird dieser Dienst geleistet.

Ca.40 Prozent der Kosten erstatten Krankenkassen, die restliche Deckung kommt von Spendern und Stiftern – u.a. Vereine, Firmen, Stiftungen und Einzelpersonen. Jeder Cent ist wichtig und gut angelegt, davon konnten sich die Vertreter vom Lionsclub Tettnang Montfort, der 1500 Euro zur Verfügung stellte, bei ihrem Besuch im Büro des ambulanten Kinderhospizdienstes im Bodenseekreis überzeugen. (Text: H. Unglert)

Airbus rockt für Amalie

Mo, 20.03.2017

(mpi) Mit „Rockland Yard", „Blues Inc." und „x-traTime" spielten drei Musikbands von Airbus-Mitarbeitern nicht nur für ihre Kollegen auf, sondern „hauten" beim Mitarbeiterkonzert 2016 des Airbus-Standortes Friedrichshafen auch für den guten Zweck kräftig in die Saiten und Tasten.

Jetzt konnte die „eingespielte" Summe von 1760 Euro an „Amalie", den ambulanten Kinderhospizdienst Bodensee, überreicht werden. Barbara Weiland, Amalie-Koordinatorin im Bereich Bodenseekreis: „Wenn Kinder von Sterben und Tod betroffen sind, brauchen sie und ihre Familien besondere Unterstützung."

Ziel von Amalie ist es, diese Hilflosigkeit aufzufangen, die Familien und ihr Umfeld zu stärken und die Angehörigen zu entlasten. „Es gilt das System Familie zu stützen", so Weiland weiter. Rund 50 ehrenamtliche Helfer engagieren sich beim Kinderhospizdienst und betreuen zur Zeit 24 Familien, teilweise über lange Zeiträume. Die Betreuung ist für die betroffenen Familien kostenfrei und so war es nur verständlich, dass der überreichte Spendenscheck mit Freude entgegen genommen wurde (Text: Mathias Pikelj).